[talk about books] Abwesenheit & Buchverfilmungen

Hallo ihr Lieben!
Zuerst einmal sowohl von Denise als auch von mir ein riesiges Sorry, dass es in letzter Zeit auf dem Blog ein bisschen stiller ist. Um es kurz zu machen: Manchmal schreit das Privatleben einfach lauter als der Blog und man muss ihm ein bisschen Vortritt lassen. Wir hoffen allerdings, dass ihr uns nicht vergesst, wir haben euch nämlich auch nicht vergessen. 😛 
Somit möchte ich zu einem kleinen Gebrabbel kommen, über dessen Thema ihr sicher nicht gerade wenig gehört habt. Vielleicht hängt es euch ja schon zu den Ohren raus, aber na ja, Senf muss Senf sein. XD
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Und zwar geht es – wer hätte es nach diesem Posttitel gedacht – um Buchverfilmungen. Buchverfilmungen generell sind ja ohnehin ein umstrittenes Thema, denn letztendlich kommt es halt oft vor, dass das Lieblingsbuch verfilmt wird, und dann ist der Cast doof, die Umsetzung ist doof und der Film selbst ist am allerdoofsten. Wer kennt das nicht? 😉
Ich persönlich kann es überhaupt nicht leiden, wenn die Leute bei dem Film was ändern. Wirklich. Wenn dann auf einmal Katniss ihren Spotttölpel von einer älteren Lady anstatt von Madge kriegt, gibt es gewisse Leute, denen ich gern mal was erzählen würde. Wer mich jetzt für pingelig hält, ist schon okay. 😀 Aber meiner Meinung nach sollen sie die Geschichte ein bisschen kürzen, ein oder zwei Ereignisse streichen. Änderungen kann ich allerdings überhaupt nicht leiden. („Die Tribute von Panem“ ist als Film trotzdem sehr gut gelungen. Das will ich nicht abstreiten. Zum Glück nicht.) 
Was passiert also, wenn Bella einen Film sieht und irgendetwas nicht nach ihren peniblen und hoch exquisiten  Vorstellungen ist? Ach, sie redet sich ein, dass das Ganze nur eine Adaption ist. Ist auch so. Nur, da bin ich mir ganz sicher, geht es mir sicher nicht nur als Einzige, dass man das manchmal vergisst.
Was sollte man also tun? Wer’s kann, sollte sich von allen seinen Erwartungen lösen, im Idealfall das Buch erst hinterher lesen (dann ist der Film in 80% der Fälle nicht sofort versaut :P) oder das Buch mal eben aus dem Gedächtnis streichen. Dann sieht der Film meistens schon mal besser aus.  Ich kann das ja nicht, ne. Ich fand Panem auch erst nach dem zweiten Mal gucken so grandios und auch wenn ich den Film beim ersten Mal gut fand, war ich doch ein bisschen enttäuscht. Was passieren kann, wenn man die Bücher inhaliert hat sehr gern gelesen hat.
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Ach ja: Versteht mich bitte nicht falsch! Ich will hier – um Gottes willen, bloß nicht! – keine Buchverfilmungen schlecht reden. Es gibt in meinen Augen einige gute Buchverfilmungen (besser gesagt: Adaptionen) wie zum Beispiel Harry Potter, Percy Jackson oder eben Panem. Doch es kann leider genauso oft schief gehen. Twilight (auch wenn der letzte Teil ok ist), Tintenherz und Eragon.
Es gibt dann noch zwei Buchverfilmungen, die mir ein bisschen schwer auf dem Magen liegen. Zwei Verfilmungen von meinen absoluten Lieblingsbüchern. Das wäre zum Einen – wen wundert’s – Rubinrot und – wen wundert das noch mehr – City of Bones. Besonders das letztere. Ich weiß noch nicht, ob ich mich in den Film traue, wenn es so weit ist. XD
Rubinrot ist ja bereits in den Kinos. Denise hat ihn sogar schon gesehen „Anders, aber ganz gut. Habe keine Erwartungen“ war ihre Empfehlung an mich (womit wir wieder bei diesen schrecklichen Erwartungen wären) und so werd ich’s auch handeln. Irgendwie. Immerhin find ich die Schauspieler toll. 
Na ja. Ich weiß nicht, Buchverfilmungen sind immer so eine Sache für sich selbst. Jede ist irgendwie anders und man kann es nie allen recht machen – da stimmt ihr mir doch zu, oder?
Also – wie steht es um euch? Was ist eure Meinung zu Buchverfilmungen? Könnt ihr sogar völlig neutral an sie herangehen, wenn ihr das Buch kennt? Und: Was sind eure Lieblinge unter den Buchverfilmungen? Und die, die ganz schrecklich misslungen sind? 😀

1 Kommentar

  1. WEnn jemand ein Buch verfilmt, dann sollte er sich auch an das Buch halten, sonst kann er sich doch einfach seine eigenen Ideen und Charaktere ausdenken. Ich bin also nie neutral, wenn ich das Buch vorher gelesen habe, sondern gehöre zu denen, die duch derartige Verfilmungen schon das ein oder andere Mal enttäuscht waren.
    Ganz mies war "Die Tribute von Panem" und zwar, weil der Film im Vergleich zum Buch keinerlei Emotionen rüberbringt. Ganz gut war dagegen "Breaking Dawn P2". Künstlerische Freiheit sei jedem Verfilmer gestattet, solange er dem Buch treu bleibt.

    LG
    Anja

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