15 Neuerscheinungen, auf die ich mich 2021 freue

Zugegeben: In den letzten zwei Jahren bin ich zunehmend schlechter darin geworden, ein Auge auf Neuerscheinungen zu haben. Das hängt auch zweifellos damit zusammen, dass ich zu oft daran scheitere, Bücher überhaupt zeitnah zu lesen, und manchmal können mich Neuerscheinungen noch so sehr interessieren und ich werde sie dennoch liegen lassen, bis der:die Autor:in schon drei weitere rausgebracht hat. Ups. Da ich allerdings sogar die Hälfte der 2020er-Neuerscheinungen, die ich euch Anfang des Jahres vorgestellt hatte, gelesen habe, werde ich diese Beitragsreihe noch nicht vollkommen aufgeben.

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Eine Runde Ablenkungs-Empfehlungen

Was die aktuelle Lage anbetrifft, bin ich privilegiert und lediglich mit wesentlich mehr Freizeit als erwartet konfrontiert. (Die ich selbstverständlich damit verbringe, zu Hause zu bleiben, um mir und anderen Menschen das Leben nicht schwerer als nötig zu machen.) Naja, und mit meinem Kopf. Mit dem bin ich auch konfrontiert. Besser gesagt: Er konfrontiert mich gerne regelmäßig damit, was alles schief gehen könnte oder wie die Lage wohl in drei Wochen aussieht und mit random Details, die absolut nicht absehbar sind.
Deshalb möchte ich diesen Beitrag als Anlass nutzen, um ein paar Bücher, Serien etc. zu teilen, die mich gut ablenken konnten/können und die vielleicht der einen oder dem anderen von euch ebenfalls etwas Seelenfrieden bringen.

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Bücher, auf die ich mich 2020 freue

Nachdem ich letztes Jahr einen dieser Beiträge verpeilt habe, wollte ich heute die Gelegenheit nutzen und euch zeitnah die Bücher vorstellen, die mich in diesem Jahr besonders reizen. Zugegeben sind es weniger als erwartet – aber so, wie ich mich kenne, wird mich das dieses Jahr trotzdem nicht davon abhalten, ordentlich Neuerscheinungen zu erwerben. ¯\_(ツ)_/¯ Das sind die 14 Bücher, auf die ich mich besonders freue:

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Brecht und Feminismus? Eine Aneignung

Bewertet man bei der Werklektüre die Autor_innen mit oder nicht? Bei mir und Brecht war das so ein bisschen ein Wechselspiel, ich las mehr von seinen Werken, ich lernte mehr über ihn, ich las mehr von seinen Werken, lernte mehr über ihn, und so weiter, und so weiter.

Natürlich versuche ich hier, keine allgemeingültige Lösung für Verletzendes und Problematisches in Klassikern anzubieten. Ganz egal, in welchem historischen Kontext die Werke verfasst wurden – das ist eine Erklärung, keine Entschuldigung, und manchmal genügt eine andere Lesart nicht.

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Wie viel Raum braucht das „männliche Ego“? Mein Knausgård-Dilemma

Karl Ove Knausgård ist letztes Jahr fünfzig Jahre alt geworden. Dennoch hat er ein beinahe fünftausend Seiten umfassendes autobiographisches Projekt in sechs Bänden abgeschlossen. Die deutschen Titel heißen Sterben, Lieben, SpielenLeben, Träumen und Kämpfen. Das norwegische Original nennt sich Min kamp und ist durchnummeriert. Wenn man mich fragt, stellen die Bücher mindestens zweierlei Kampf dar: den von Knausgård mit sich selbst und den Kampf des Lesens.

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