Leselaunen #9

Auch an diesem Mittwoch nehme ich wieder an der Aktion teil, die bei Sanne vom Papierplanet stattfindet.

Aktuelles Buch?

Gemina von Jay Kristoff und Amie Kaufman – also der zweite Teil von Illuminae, das mir zwar gefallen, aber mich nicht umgehauen hat. Seltsamerweise war ich einfach nur neugierig auf Gemina und hab’s mir direkt zum Erscheinen bestellt, einfach, weil… weil ich das Format mochte?
Bisher habe ich etwa 70 Seiten gelesen und bin… hm, interessiert, aber nicht komplett überzeugt. Eigentlich bin ich in demselbe Zustand wie bei Illuminae, gerade, weil wir jetzt anderen Protagonisten folgen. Außerdem ist die ganze Verschwörungsgeschichte immer noch ein wenig konfus für mich.
Was aber richtig klasse sind: Die Illustrationen! Marie Lu, die Autorin der Legend-Trilogie, hat hier mitgearbeitet und meine Güte, die Frau ist unglaublich talentiert! Ich bin immer ganz begeistert und kann mich gar nicht satt sehen. Vermutlich bin ich deshalb seitentechnisch nicht sehr weit gekommen.
Nebenbei lese ich immer noch Am Ende der Welten von Terry Goodkind. Interessanterweise ist das Buch mittlerweile wesentlich besser (immer noch nicht gut, aber besser ist schon einiges wert) geworden und ich hab auf den letzten Zugfahrten fleißig gelesen. Habe dort etwas mehr als zwei Drittel geschafft. 🙂

Aktuelle Lesestimmung

Hier hat sich – gerade in Hinblick auf die letzte Woche – gar nichts verändert. Ich lese immer noch sporadisch, aber die Uni steht im Moment einfach im Vordergrund (besonders in Hinblick auf die zahlreichen Klausuren inkl. horrenden Durchfallquoten).

Zitat der Woche

“I want life. I want to read it and write it and feel it and live it. I want, for as much of the time as possible in this blink-of-an-eye existence we have, to feel all that can be felt.”
(Matt Haig, Reasons to Stay Alive)

Und sonst so?

Ist jemand bereits meine andauernde Verwendung des U-Wortes leid? Ob auf Twitter oder in Face-to-face-Konversationen: Ich rede über kaum noch etwas anderes und ich weiß noch nicht, wie ich das finden soll. Vielleicht befinde ich mich immer noch in der, äh, Kennenlernphase?
Auf jeden Fall habe ich im Laufe der letzten Tage festgestellt, dass ich mein Talent, meinen Stundenplan so voll wie möglich zu machen, von der Schule mit ins Studium genommen habe. Wenn ich dieses Semester überlebe (meine Linguistik-Klausur glänzt mit einer Durchfallquote von 53% und leider kann ich das in den zahlreichen Stunden, in denen ich mich mit Phonetik beschäftigt habe, absolut nachvollziehen), dann mache ich erst einmal zehn Jahre Urlaub habe ich im zweiten Semester gefühlt gar nichts. (Das ist natürlich stark untertrieben. Ich muss einen so genannten Ergänzungsbereich belegen, und da ich eben das Überfülle-Deinen-Stundenplan-Syndrom habe, lege ich mir bestimmt zig Veranstaltungen dorthin.)
Irgendwie ist es mir dennoch gelungen, im Laufe der letzten sieben Tage mehr als 7000 Wörter für mein Projekt zu schreiben? Wir sprechen einfach nicht darüber, dass mein ursprünglicher Plan war, es bis Ende Oktober zu beenden. (Jetzt bin ich vielleicht bei der Hälfte? Hätte ich eine elaborierte Outline, könnte ich das womöglich sagen. Habe ich aber nicht.) Jetzt krieg ich’s hoffentlich bis Ende Dezember hin. (Oh, warte, im Dezember ist schon eine Hälfte der bestialischen Linguistik-Klausur. So was Blödes.)
Und weil ich mich schon wieder nicht kurz fassen kann: Gott sei Dank gibt es zu meinen NaNoWriMo-Plänen nichts zu sagen. Die bestehen nämlich aus ein paar Fetzen Plot und Charakteren. Dieses Jahr… dieses Jahr ist vollkommen verrückt.

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1 Kommentar

  1. Bin ich eigentlich immer die einzige die statt auf veröffentlichen auf Abmelden klickt und sich dann grün und schwarz ärgert weil alles geschriebene weg ist? Jedenfalls war ich am stöbern, Feiertag, so was aber auch. Da bleibt doch tatsächlich Zeit zum schlendern und lesen und natürlich zum Kommentieren. Ich hoffe Du wirst die Quote in de positive Richtung ziehen. Liebe Grüße und eine schöne Lese-und Schreibzeit
    Kasin

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