AutorInnen und das 21. Jahrhundert

Ich kann mich nicht daran erinnern, mir jemals in meiner Kindheit Gedanken über AutorInnen gemacht zu haben. Ich wusste schon, dass es sie da draußen gab und nicht alle von ihnen tot und verstaubt waren (immerhin erinnere ich mich an den Wirbel um den 7. Harry Potter-Band, der bereits am Erscheinungstag bei uns auf dem Tisch lag), aber ich habe mir nie weitere Gedanken um sie gemacht. Die Bücher, die ich las, las ich nicht wegen einem spezifischen Autor oder einer besonderen Autorin, und Danksagungen und die kleinen Über den Autor-Beschreibungen interessierten mich auch nicht wirklich.

Schon öfter habe ich mir Gedanken darüber gemacht, wie das Internet – genauer: die Bloggerwelt – mein Kaufverhalten beeinflusst. Würde ich nicht Booktube konsumieren und andere Blogs lesen und mich mit BloggerInnen austauschen, würde ich gewiss nicht einmal halb so viele Bücher kaufen oder überhaupt auf diese aufmerksam werden. Dabei habe ich aber eine entscheidende Variable aus der Gleichung ausgelassen: die AutorInnen selbst.

Furyborn – Claire Legrand

Als das Leben von Rielles besten Freund, dem Kronprinzen, gefährdet ist, überlegt sie nicht lange und benutzt ihre magischen Kräfte, um ihn zu retten. Jetzt weiß das ganze Königreich, zu was sie fähig ist – und ist fest überzeugt, dass sie die in einer Prophezeiung versprochene Sonnenkönigin ist. Nur dem Klerus muss sie sich noch beweisen, in nicht weniger als sieben Tests.

Ein Jahrtausend später tötet Eliana für den Kaiser, um sich und ihre Familie am Leben zu halten. Rielle ist ein Märchen für sie, Magie ein Aberglaube. Doch dann wird ihre Mutter entführt, und auf der Suche nach ihr muss Eliana feststellen, dass die Leben von ihr und Rielle miteinander verbunden sind …