Vox von Christina Dalcher

Amerika, 21. Jahrhundert. Frauen dürfen nur noch 100 Wörter am Tag sprechen. Auch in anderen Bereichen wird ihre Handlungsfreiheit mehr und mehr eingeschränkt. Eine dieser Frauen ist Jean. Früher war sie kognitive Linguistin, jetzt soll sie in die Rolle der stillen, gehorsamen Hausfrau gepresst werden. Früher hat sie nichts gegen die Warnzeichen getan, hat nicht protestiert oder ihre Stimme anderweitig genutzt. Jetzt ergibt sich eine Chance, zu handeln … doch wird Jean sie dieses Mal ergreifen?

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Ace of Shades von Amanda Foody

Nachdem mir Amanda Foodys Debüt Daughter of the Burning City unglaublich gut gefallen hatte, war mir klar, dass ich von nun an so ziemlich alles von der Autorin lesen würde. Demnach wusste ich nie so recht, um was es in Ace of Shades ging, außer, dass das Magiesystem ungewöhnlich sein sollte und es mit Six of Crows verglichen wurde. Ersteres: Absolut! Letzteres: Nein. Was gar kein Problem ist, denn wir haben schon ein perfektes Six of Crows; Foodys Ace of Shades ist aber auch so eine ganz schön originelle, großartige Leistung, mit der sie sich ganz klar auf die Liste meiner Auto-Buy-Autorinnen katapultiert hat.

Clean von Juno Dawson

Clean geht es um Lexi, die kurzerhand von ihrem Bruder Nikolai wegen ihrer Drogenabhängigkeit in eine Klinik gesteckt wird. Doch der Entzug ist nur der Anfang, und der Weg zum Gesundwerden lange.

Es ist schwierig, bei Clean alle Triggerwarnungen aufzulisten, aber ich werde es zumindest im Ansatz versuchen: Triggerwarnung für Alkohol- und Drogenmissbrauch, Essstörungen (Magersucht und Esssucht), selbstverletzendes Verhalten, graphische Darstellung von den Begleiterscheinungen von Entzug und sonstigen „Nebenwirkungen“, die mit Abhängigkeiten aller Art kommen.

Nevernight: Das Spiel von Jay Kristoff

Nachdem ich Nevernight: Die Prüfung beendete, war ich nicht nur schwer begeistert, sondern begann im selben Moment, den zweiten Band sehnsüchtig zu erwarten. Als ich diesen dann endlich in den Händen hielt, war die Vorfreude groß – nur leider ging es nicht ganz so fulminant weiter, wie erhofft, und rückblickend habe ich das Gefühl, dass Nevernight: Das Spiel leider ein wenig der Lückenfüller-Gefahr des zweiten Bandes zum Opfer fiel.