[Kurzrezension] A Feast for Crows und The Glass Castle

… ich schäme mich ja auch, dass mir kein besserer Titel eingefallen ist, okay?
A Feast for Crows – George R. R. Martin
Worum geht’s?
Abermals habe ich keine wirkliche Inhaltsangabe für euch (wie zur Hölle sollte ich diesen Schinken auch zusammenfassen), aber so viel sei gesagt: George R. R. Martin ist entweder genial oder erliegt den Lasten seiner eigenen Welt, denn A Feast for Crows spielt zur gleichen Zeit wie sein Nachfolger, weil Martin das ganze Geschehen nicht in ein Buch gekriegt hat.
Meine Meinung
Ich kann mich nur wiederholen: selbst das Drama um The Winds of Winter hält mich (noch) nicht davon ab, die Reihe weiterzulesen. Ich dachte niemals, dass ich High Fantasy so sehr mögen könnte, aber: ich tu’s.
Was ich besonders an diesem Band mochte, waren die Perspektiven von Cersei und Jaime, die (bitte hasst mich nicht dafür) zwei meiner Lieblingscharaktere sind. Außerdem finde ich das ganze Geflecht uuunglaublich spannend. Ist einfach so. Da dürfen’s auch ein paar mehr Seiten sein.
Allerdings hätte sich Martin – meiner Meinung nach – ein paar Perspektiven sparen können, und zwar die von Nebencharakteren, deren Namen mir nur noch bedingt einfallen. Die haben mich einfach nicht interessiert (auch wenn es mich nicht wundern würde, wenn ich mir später dafür an die Nase fasse).
Dennoch: toller Band!
Taschenbuch / 1104 Seiten / Bantam / Kaufen?

The Glass Castle – Jeanette Walls
Worum geht’s?
Jeanette Walls berichtet in diesen Memoiren von ihrer schwierigen Kindheit und beeindruckt durch ihre Widerstandsfähigkeit.
Meine Meinung
Ha, okay, Leute, ich glaube, bald ist ein Update zu diesem Post hier nötig. Nachdem wir Half Broke Horses von Jeanette Walls im Englischunterricht gelesen haben und dann noch ein Artikel über The Glass Castle in der Klausur dran kam, musste ich einfach zu diesem Buch greifen! Nicht, weil mir Half Broke Horses überordentlich gut gefallen hat, sondern weil es mich gewissermaßen fasziniert gemacht hat – ich wollte einfach mehr über diese verquere, kaputte Familie lesen.
Sagen wir es so: es ist schockierend. Aber: The Glass Castle war das Puzzleteil, das mir fehlte. Das Buch hatte seine Längen, aber im Großen und Ganzen ist es eine beeindruckende Geschichte von einem Mädchen, mit dem ich mich öfters, als mir lieb war, identifizieren konnte. Für die ersten Memoiren, die ich jemals gelesen habe, auf jeden Fall ein Erfolg.

Taschenbuch / 304 Seiten / Simon + Schuster / Kaufen?

Schreibe einen Kommentar