Lesemonat Oktober 2018

Ganz im Ernst, mittlerweile könnte ich diesen Post mit hysterischem Lachen füllen und das würde meine Stimmung angesichts der Tatsache, dass es November ist!!!, akkurat beschreiben. Noch dazu der erste NaNo-November seit 2013, an dem ich nicht teilnehme, was mich doppelt melancholisch werden lässt. 🙁 Wenn ihr jedoch zu den Fleißigen gehört, die in die Tasten hauen, wünsche ich euch einen großartigen NaNo!

Ich weiß ehrlich nicht mehr, was im Oktober so los war – den Anfang verbrachte ich noch zu Hause, dann ging die Uni wieder los und seitdem ist gefühlt die Welt ein einziges Chaos. Das Übliche halt. ¯\_(ツ)_/¯

Im Oktober habe ich acht Bücher gelesen …

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Faszinosum Frankenstein

Ich weiß, ich weiß – vielleicht denkt sich der ein oder andere von euch: Jetzt redet sie schon wieder über Frankenstein? Die kurze Antwort ist: Ja. Die längere ist: Ja, denn bisher habe ich meine Begeisterung zwar regelmäßig, aber nur in Teilen von Beiträgen, in Nebensätzen, in dem ein oder anderen Kommentar oder Tweet ausgedrückt. Ich wollte Frankenstein aber – gerade anlässlich der Tatsache, dass es dieses Jahr seinen 200. Geburtstag feiert, und es ganze 200 Jahre für mich dauerte, um es zu entdecken 😉 – einen ganzen, ausführlichen Beitrag widmen. Damit ich meine Begeisterung nicht auf ein paar Zeilen komprimieren muss.

Ihr mögt Frankenstein nicht? Vielleicht könnt ihr ja etwas mit meinem Essay anfangen und nachvollziehen, warum ich so begeistert bin – oder aber die von Frankenstein inspirierten Romane können euch mehr mitreißen.

Ihr kennt Frankenstein (noch) nicht? Vielleicht kann euch der Beitrag dazu anregen, es doch einmal zu versuchen. In jedem Fall sind die Buchempfehlungen ohne jegliche Vorkenntnisse zu lesen. Der Essay und mein Kommentar zu The Dark Descent of Elizabeth Frankenstein enthalten Spoiler.

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Die kleinen Wunder von Mayfair von Robert Dinsdale

Buch

England 1906. Cathy ist 15 – und schwanger. Wenn es nach ihren Eltern ginge, dürfte sie ihr Kind gleich nach der Geburt weggeben und wieder zu ihrem „normalen“, gesellschaftlich akzeptierten Leben zurückkehren. Aber Cathy will das Kind behalten, und als sie eine Zeitungsannonce für eine Arbeitsstelle in Papa Jacks Spielzeugemporium entdeckt, ergreift sie die Chance, sich und ihr Kind zu retten – ohne auch nur die geringste Ahnung davon zu haben, wie diese Entscheidung ihr Leben und das von Papa Jack und seinen zwei Söhnen unwiederbringlich verändern wird …

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NSA von Andreas Eschbach

Was wäre, wenn es im Dritten Reich bereits Technologien wie Handys und Computer gegeben hätte? Die Antwort auf diese Frage liegt im Nationalen Sicherheits-Amt, das die dadurch gesammelten Daten auswertet. Als Helene Bodenkamp dort zu arbeiten beginnt, stellt sie fest, dass ihr das Programmieren liegt – und dass sie damit sowohl Nutzen, vielmehr aber unermesslichen Schaden erzeugen kann. Eugen Lettke, der ebenfalls dort angestellt ist, setzt die Technik von Anfang an zu seinem Vorteil ein … und überschreitet dabei eine Grenze nach der anderen.

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Monatsrückblick September 2018

Dieser September hat mir bewiesen, dass es anscheinend möglich ist, offiziell Semesterferien zu haben und inoffiziell fast so ausgelastet zu sein wie während des Semesters. Die ersten paar Tage verbrachte ich damit, meine Hausarbeit fertigzustellen. Immerhin flog ich gegen Ende des Monats für vier körperlich anstrengende, aber mental sehr erholsame Tage nach Oslo. Was dazwischen passiert ist, weiß ich nicht so genau. Ich habe nicht viel überdurchschnittlich viel gelesen oder gebloggt, geschrieben auch nicht. Ein Freund und ich haben den Podcast queerverweise gegründet, den ihr u.a. auf Spotify und iTunes findet, und da floss doch einiges an Zeit rein, ebenso wie in die Website, die ich für meinen Webdesign-Kurs coden musste. Aber irgendwie fühlt sich es immer noch so an, als wäre mir gehörig viel Zeit einfach verloren gegangen. Jetzt steht mein fünftes Semester vor der Tür, oder zumindest im Treppenhaus, und ich hoffe inständig, zumindest die ersten paar Oktobertage noch etwas entspannen zu können.

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