Romance-Empfehlungen für Genre-Skeptische

In diesem Beitrag stelle ich euch zwei Romance-Bücher vor, die mir in letzter Zeit gefallen haben: Beach Read von Emily Henry und Get a Life, Chloe Brown von Talia Hibbert. Die Bücher haben noch was gemeinsam: Nach ihrer Lektüre habe ich realisiert, dass das Genre nicht wirklich was für mich ist. Deshalb soll dieser – durchaus seltsame Beitrag – insbesondere an Genre-Skeptiker*inne, vielleicht aber auch an Genre-Neulinge gerichtet sein, die Lust haben, dem Genre (noch) eine Chance zu geben.

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Unsichtbare Frauen: Wie eine von Männern gemachte Welt die Hälfte der Bevölkerung ignoriert von Caroline Criado Perez

Wir leben in einer Welt, in der Daten über Frauen nur unzureichend oder gar nicht erhoben werden, behauptet Caroline Criado Perez, und macht es sich in Unsichtbare Frauen zur Aufgabe, die Datenlücken an sich, aber auch ihre Entstehungen und Folgen aufzuarbeiten. Denn wenn man die weibliche Perspektive miteinbezieht, so ihr Argument, wird die Welt letztlich für alle Geschlechter ein besserer Ort.

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The Serpent King von Jeff Zentner

Dill, Travis und Lydia haben zwei Dinge zusammen: Sie sind miteinander befreundet, und sie sind allesamt in einer kleinen, stark religiös geprägten Stadt im Süden Amerikas aufgewachsen. Ihre Umstände könnten allerdings nicht unterschiedlicher sein – Dills Vater sitzt wegen Kinderpornographie im Gefängnis, Travis‘ Vater wird von Tag zu Tag zu einer größeren Bedrohung und Lydia bereitet sich darauf vor, nach der Schule auf eine Eliteuni zu gehen. Doch noch während das Ende ihrer Schulzeit naht, werden ihre Welten auf unterschiedliche Weisen erschüttert …

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Normal People von Sally Rooney – eine pointierte Darstellung der Millennial-Kultur?

Marianne und Connell könnten nicht unterschiedlichere Leben führen. Er ist beliebt in der Schule, sie nicht. Sie kommt aus einer reichen Familie, er nicht. Dass sie ein paar Mal miteinander etwas hatten, halten sie geheim. Als sie das College besuchen, verändert sich die Beliebtheits-Dynamik, aber eines bleibt gleich: dass ihre Leben auf eine unverwechselbare Art miteinander verschlungen sind, ganz egal, wie sehr sie versuchen, ohne den anderen auszukommen.

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Monatsrückblick März 2020

Ironischerweise ist es genau ein Jahr her, seitdem ich den letzten Monatsrückblick gepostet habe. Dazwischen fehlte immer irgendetwas: Zeit, Inspiration, gelesene Bücher, über die ich irgendetwas halbwegs Sinnvolles zu sagen habe. Diesen März hat sich das gezwungenermaßen geändert – es hat eine Weile gedauert, bis ich mich wieder so richtig auf ein Buch konzentrieren konnte, aber langsam geht es. Es ist ein schwacher Trost, dass ich die Zeit nutzen kann, um mich mal an die Bücher zu machen, die hier seit Jahren herumliegen. Wenn ich nicht gerade mit Animal Crossing beschäftigt bin wie gefühlt fast jede*r in der Buchblase. 😀
Aber nun ohne weitere Umschweife zu den sieben Büchern, die ich im März gelesen habe …

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