AutorInnen und das 21. Jahrhundert

Ich kann mich nicht daran erinnern, mir jemals in meiner Kindheit Gedanken über AutorInnen gemacht zu haben. Ich wusste schon, dass es sie da draußen gab und nicht alle von ihnen tot und verstaubt waren (immerhin erinnere ich mich an den Wirbel um den 7. Harry Potter-Band, der bereits am Erscheinungstag bei uns auf dem Tisch lag), aber ich habe mir nie weitere Gedanken um sie gemacht. Die Bücher, die ich las, las ich nicht wegen einem spezifischen Autor oder einer besonderen Autorin, und Danksagungen und die kleinen Über den Autor-Beschreibungen interessierten mich auch nicht wirklich.

Schon öfter habe ich mir Gedanken darüber gemacht, wie das Internet – genauer: die Bloggerwelt – mein Kaufverhalten beeinflusst. Würde ich nicht Booktube konsumieren und andere Blogs lesen und mich mit BloggerInnen austauschen, würde ich gewiss nicht einmal halb so viele Bücher kaufen oder überhaupt auf diese aufmerksam werden. Dabei habe ich aber eine entscheidende Variable aus der Gleichung ausgelassen: die AutorInnen selbst.

Kurzrezensionen #13: Stimmungsgeschichten

Nach der Klausurenphase herrschte bei mir ziemlicher Leerlauf im Kopf, was heißen soll, dass ich zu nichts anderem in der Lage war, als Bücher zu lesen und im Bett zu liegen (manchmal beides zusammen). Gerade anfangs zog es mich zu kompakteren Büchern, die ich schnell verschlingen konnte – und da ich mich nicht dazu aufraffen konnte, zu bloggen (das ist mir in den sechs Jahren auch noch nicht passiert), dachte ich mir, es ist mal wieder Zeit für ’ne Runde Kurzrezensionen. Und zwar nach dem Motto „Wenn du Lust auf __ hast, kann ich dir __ empfehlen“. Auf geht’s!

5 Gründe, warum All These Beautiful Strangers die perfekte Sommerlektüre ist

In All These Beautiful Strangers geht es um die siebzehnjährige Charlie, deren Mutter vor zehn Jahren spurlos verschwunden ist. Jetzt geht sie auf eine Elite-Schule und will ihre Vergangenheit einfach nur hinter sich lassen – doch ihre Vergangenheit lässt sie nicht los, und als sich die Gelegenheit anbietet, mehr über die Familiengeheimnisse zu lernen, greift Charlie zu. Schon bald muss sie sich neben der Bewältigung des Schulalltags und der Initiation in einen Geheimbund ihrer Vergangenheit stellen …

Ace of Shades von Amanda Foody

Nachdem mir Amanda Foodys Debüt Daughter of the Burning City unglaublich gut gefallen hatte, war mir klar, dass ich von nun an so ziemlich alles von der Autorin lesen würde. Demnach wusste ich nie so recht, um was es in Ace of Shades ging, außer, dass das Magiesystem ungewöhnlich sein sollte und es mit Six of Crows verglichen wurde. Ersteres: Absolut! Letzteres: Nein. Was gar kein Problem ist, denn wir haben schon ein perfektes Six of Crows; Foodys Ace of Shades ist aber auch so eine ganz schön originelle, großartige Leistung, mit der sie sich ganz klar auf die Liste meiner Auto-Buy-Autorinnen katapultiert hat.

Monatsrückblick Juni 2018

Normalerweise sage ich in meinen Monatsrückblicken zuallererst, dass ich keine Ahnung habe, wo die Zeit hin ist. Gut, ich bin immer noch minimal erschüttert, dass sich das Jahr von nun an dem Ende zuneigt – aber dass der Juni so schnell an mir vorbeigezogen ist, liegt schlichtweg daran, dass es sich nun auch auf das Semesterende zuneigt. Ebenfalls jammere ich gegen Ende jedes Semester einmal ordentlich darüber, dass es noch nie so stressig war, aber ich sag’s euch, Kinder der Sonne, so stressig wie dieses Semester war’s noch nie.