Monatsrückblicke Juli und August 2018

sieben Bücher

Ich habe schon bereits zur Genüge erwähnt, wie anstrengend der Juli war – so anstrengend, dass ich am Ende nicht mal mehr wirklich Nerven für das Bloggen hatte, weswegen der letzte Monatsrückblick ausfiel. Hatte ich in den ersten zwanzig Juli-Tagen nur zwei Bücher gelesen (was bei mir zeigt, wie stressig es war), stieg mein Lesebedürfnis danach stark an, sodass ich im Juli noch vier weitere Bücher las und dann dreizehn im August (davon eine Novelle und ein Comic). Ich würde sagen, ich bin auf dem Weg der Besserung. 😀 Der August ist nicht ganz so entspannt verlaufen, wie erwartet – aber wann ist das schon der Fall –, doch ich habe mich immerhin in einige Bücher verliebt und hoffe, vor dem Start des nächsten Semesters im Oktober noch ordentlich ausspannen zu können.

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Eine Krone aus Feuer und Sternen von Audrey Coulthurst

Denna ist dem Prinzen von Mynaria schon seit Jahren versprochen, und in all der Zeit wurde sie nur auf eines vorbereitet: auf das Leben am Hof als Ehefrau eines zukünftigen Königs. Als sie sechzehn Jahre alt ist, reist sie endlich zu Prinz Thandi – und lernt dort seine Schwester Mara kennen, das schwarze Schaf der Familie. Nicht nur entwickelt sich bald zwischen den Mädchen mehr als nur Freundschaft, auch Dennas Magie gerät immer mehr außer Kontrolle … und das, wo in Mynaria kaum jemand Magiern wohlgesinnt ist.

AutorInnen und das 21. Jahrhundert

Ich kann mich nicht daran erinnern, mir jemals in meiner Kindheit Gedanken über AutorInnen gemacht zu haben. Ich wusste schon, dass es sie da draußen gab und nicht alle von ihnen tot und verstaubt waren (immerhin erinnere ich mich an den Wirbel um den 7. Harry Potter-Band, der bereits am Erscheinungstag bei uns auf dem Tisch lag), aber ich habe mir nie weitere Gedanken um sie gemacht. Die Bücher, die ich las, las ich nicht wegen einem spezifischen Autor oder einer besonderen Autorin, und Danksagungen und die kleinen Über den Autor-Beschreibungen interessierten mich auch nicht wirklich.

Schon öfter habe ich mir Gedanken darüber gemacht, wie das Internet – genauer: die Bloggerwelt – mein Kaufverhalten beeinflusst. Würde ich nicht Booktube konsumieren und andere Blogs lesen und mich mit BloggerInnen austauschen, würde ich gewiss nicht einmal halb so viele Bücher kaufen oder überhaupt auf diese aufmerksam werden. Dabei habe ich aber eine entscheidende Variable aus der Gleichung ausgelassen: die AutorInnen selbst.

Kurzrezensionen #13: Stimmungsgeschichten

Nach der Klausurenphase herrschte bei mir ziemlicher Leerlauf im Kopf, was heißen soll, dass ich zu nichts anderem in der Lage war, als Bücher zu lesen und im Bett zu liegen (manchmal beides zusammen). Gerade anfangs zog es mich zu kompakteren Büchern, die ich schnell verschlingen konnte – und da ich mich nicht dazu aufraffen konnte, zu bloggen (das ist mir in den sechs Jahren auch noch nicht passiert), dachte ich mir, es ist mal wieder Zeit für ’ne Runde Kurzrezensionen. Und zwar nach dem Motto „Wenn du Lust auf __ hast, kann ich dir __ empfehlen“. Auf geht’s!

5 Gründe, warum All These Beautiful Strangers die perfekte Sommerlektüre ist

In All These Beautiful Strangers geht es um die siebzehnjährige Charlie, deren Mutter vor zehn Jahren spurlos verschwunden ist. Jetzt geht sie auf eine Elite-Schule und will ihre Vergangenheit einfach nur hinter sich lassen – doch ihre Vergangenheit lässt sie nicht los, und als sich die Gelegenheit anbietet, mehr über die Familiengeheimnisse zu lernen, greift Charlie zu. Schon bald muss sie sich neben der Bewältigung des Schulalltags und der Initiation in einen Geheimbund ihrer Vergangenheit stellen …